Deutsche Gesellschaft für Systemische Soziale Arbeit



Aktuelle Meldungen

Jahrestagung der dgssa 2017

Wirtschaft der Sozialen Arbeit /
Soziale Arbeit der Wirtschaft –

Partnerschaft angesichts wachsender gesellschaftlicher Herausforderungen?

09./10. März 2017, Evangelische Hochschule Nürnberg

Die Tagung muss leider aus organisatorischen Gründen ausfallen.



Symposium Paul WATZLAWICK & Soziale Arbeit et.al.

24.11.2016, an der Fachhochschule Burgenland, Eisenstadt, Österreich

Weitere Informationen unter Veranstaltungen



"Zum Umgang mit nationalen und rechten Vorstellungen und Handlungen - was leistet die systemische Perspektive?"
Fachnachmittag am 25. November 2016

Weitere Informationen



Stellungnahme der dgssa

"Zum Umgang mit geflüchteten Menschen, Etablierten und der Mehrheitsgesellschaft"

Den Beitrag können Sie hier downloaden:

Dokument ansehen



Journal der dgssa

Ausgabe 9: "Ästhetisch – Systemisch"

Mai 2016

Mit Beiträgen von Petra Paula Marquardt, Wolfgang Krieger, Mirjam Strunk, Oliver Jung und Andreas Mayer-Brennenstuhl.


Jetzt online erhältlich.

Weitere Informationen



"Beides oder nichts!? Theorie und Praxis zusammenführen"
4. Berufskongress des DBSH

08.-10.09.2016, an der Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin

Weitere Informationen unter Veranstaltungen



Akademische Weiterbildung: Systemische Beraterin /
Systemischer Berater zertifiziert durch die dgssa

der Paritätischen Akademie Süd gGmbH, Stuttgart

Termin: 08. April 2016 - 11. März 2017

Bewerbungsende: 08. März 2016

Weitere Informationen unter Weiterbildungen



Neu: der dgssa-Blog

Der Blog der dgssa ist gestartet. Klicken Sie in der Navigationsleiste links
oder hier, um den Blog zu besuchen.



Social Work Week of Action – A Huge Success

World Social Workers Day has been celebrated all over the world! In many countries social workers have celebrated social work achievements and discussed the implications of the Global Agenda for Social Work and Social Development: Commitments to Action (the Agenda). Some IFSW member associations have presented the Agenda to their governments requesting action for social justice. 

To see pictures, videos and information from many countries check out our website where we are constantly changing and updating information on social work celebrations.

In addition to World Social Work Day is the United Nations Social Work Day, which will be held on Monday 26th March completing the Social Work week of Action. On the UN Social Work Day, IFSW and its partners the International Association of Schools of Social Work (IASSW), and the International Council on Social Welfare (ICSW), will be presenting the Agendaat the UN offices in New York, Geneva, Santiago de Chile, Nairobi, and Bangkok.

At the UN headquarters in New York, Helen Clark, Administrator of the United Nations Development Programme (UNDP) will formally accept the document on behalf of the whole of the United Nations. At this event the heads of UN Member-State Missions will also be presented with the Agenda in front of an audience of more than 600 NGO representatives, social workers, educators and social development practitioners.

It is wonderful on this day and in this week to be a part of a global movement that is sharing the same messages on the Global Agenda for Social Work and Social Development.

Get Involved

Spread the word and get involved:

To IFSW member associations please pass on the above links to all your members. The more social workers from around the world are talking to each other in these forums, the stronger we will be as a profession.

In solidarity,
Dr Rory Truell
Secretary-General



Resolution des Fachbereichsrates
Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit (GS)

Der Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit der Hochschule Darmstadt, hier vertreten durch den Fachbereichsrat, begrüßt den öffentlichen Protest sozialer Bewegungen in Spanien, Griechenland, Italien, in den Vereinigten Staaten und jetzt auch in Deutschland gegen die Macht der entfesselten Finanzmärkte und deren Auswirkungen auf die Finanzierung von sozialstaatlichen Aufgaben. [...]

Das gesamte Dokument können Sie hier herunterladen:

 Dokument downloaden (PDF, 50KB)



Saarbrücker Erklärung des DBSH vom 24. April 2010

Die Deutsche Gesellschaft für Systemische Soziale Arbeit fördert die Kommunikation über soziale Entwicklungen und die Position der Sozialen Arbeit. Der Vorstand unterstützt die folgende sogenannte Saarbrücker Erklärung des DBSH:

Sozialarbeiter sehen Sozialstaat und sozialen Frieden in Gefahr

Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) warnt in seiner „Saarbrücker Erklärung“ angesichts der fortgesetzten Kürzungen bei sozialen Leistungen und Diensten vor einer wachsenden Spaltung der Gesellschaft. Stattdessen fordert der Verband von der Politik ein wirkliches „Armutsbekämpfungskonzept“ und eine solidarische Beteiligung der Bezieher von höheren Einkommen und von Unternehmen an den Sozialkosten. Um dies durchzusetzen, müsse die Soziale Arbeit politischer werden, so der 1. Vorsitzende des DBSH, Michael Leinenbach: „Es ist ethische Verpflichtung der Profession sich für soziale Gerechtigkeit einzusetzen“.

Als Beispiel nennt der Verband die Kürzungen des Elterngeldes: Nach einer beispiellosen Diffamierung der sog. „Hartz IV – Empfänger“ würden die aktuell von der Bundesregierung beschlossenen Haushaltskürzungen zuerst die von Armut betroffenen Menschen treffen. Bereits mit der Einführung des neuen Elterngeldes Anfang 2007 wurde für sie die Bezugsdauer im Vergleich zum früheren Erziehungsgeld von 24 auf 12 Monate begrenzt, nunmehr sollen „Hartz IV“-Empfänger ganz auf Unterstützung für ihre neu geborenen Kinder verzichten - und dies trotz der allerorten beklagten Kinderarmut. Die Politik, bei armen Familien zu kürzen, ist aus den USA bestens bekannt. Dort begrenzte Bill Clinton 1977 die Unterstützung für die Kinder von SozialhilfeempfängerInnen. Dahinter steht der Glaube, dass sich Armut quasi biologisch vermehrt und ein Absenken von staatlicher Unterstützung dazu führt, dass einkommensschwache Familien keine Kinder mehr bekommen und so die Armut bekämpft wird. „Eine solche Botschaft ist unethisch und geht an der sozialen Realität vorbei“, so Friedrich Maus vom Vorstand des DBSH.

Doch dies ist nicht die einzige geplante Kürzung – wieder einmal sind es Erwerbslose, Gering- und Wenigverdiener, die die Lasten der Krise tragen sollen und sich in Zukunft noch weniger als bisher auf staatliche Hilfe und Förderung zur Selbsthilfe verlassen können. In Folge der immer dramatischer werdenden Finanzsituation der Kommunen werden viele unterstützende soziale Dienste ihre Angebote einschränken oder gar einstellen müssen. Bereits heute können in vielen Bereichen soziale Dienste nur noch symbolische Hilfen anbieten oder auf „Tafeln“ oder „Suppenküchen“ verweisen.vNicht wenige Tätigkeitsfelder der Sozialen Arbeit selbst sind Opfer neoliberaler Politikansätze: Statt langfristig wirksamer Hilfe und Förderung soll Soziale Arbeit nur noch dazu beitragen, mögliche Ansprüche von Menschen in Not zu minimieren. Damit verbunden verschlechtern sind die Arbeitsbedingungen in der Sozialen Arbeit zusehends. „Leiharbeit zu Minilöhnen, Ausstieg aus Tarifverträgen und das Missachten von gesetzlichen Standards – alles das, was in der Privatwirtschaft beklagt wird – findet sich zum Teil verschärft auch in den sozialen Diensten wieder“, so Michael Leinenbach, 1. Vorsitzender des DBSH.

In dieser Situation bestärkt der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) in seiner aktuell verabschiedeten „Saarbrücker Erklärung“ die besondere Verpflichtung der Profession zur Parteinahme für Arme und für die Verpflichtung der Politik, ein wirksames „Armutsbekämpfungskonzept“ vorzulegen. Der DBSH fordert eine Vielzahl von Maßnahmen zur Förderung und Hilfe für Menschen mit Unterstützungsbedarf, sowie Verbesserungen in den Bereichen Erziehung, Bildung, Pflege und Gesundheit. Für soziale Dienstleistungen muss es darüber hinaus festgesetzte Standards geben, um Quantität und Qualität zu sichern. „Hilfe darf nicht zur Marktware verkommen“, so der Verband.

Der DBSH ist sich dabei bewusst, dass dies mit den vorhandenen Finanzmitteln nicht zu realisieren ist: „Wenn der soziale Frieden in der Gesellschaft erhalten bleiben soll, so bedarf es einer solidarischen Haltung vor allem der Menschen mit höherem Einkommen“, so Michael Leinenbach, erster Vorsitzender des DBSH“. Gefordert werden eine solidarische Absicherung im Gesundheitsbereich, eine breitere Einnahmebasis für die Rentenversicherung, eine Erhöhung der Einkommenssteuer, eine besondere Beteiligung großer Vermögen, eine gerechte Erbschaftssteuer sowie Steuern auf Boni und Spekulationsgewinne.

Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e. V. (DBSH)
- Vorsitzender -
Rungestraße 22 - 24
10179 Berlin 

Tel. +49 030 - 400 54 012 
Fax +49 030 - 400 54 013
Internet:  www.dbsh.de
Internet:  www.berufsregister.de
Internet:  www.dbsh-institut.de


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